Kreatives aus meiner Schreibfeder

Lehrerin meines Lebens – Ich bin das Ich, welches Du mich gelehrt hast

Weißt du noch, wie du dich nachts in Sophies Bett gelegt hast, als ich in der Grundschule eine so grausame Begegnung hatte? 
Du hast mich gelehrt, geliebte Menschen zu beschützen.

Weißt du noch, wie du jeden Früh um 6:45 Uhr die Tür aufgemacht hast um mich zu wecken? 
Du hast mich gelehrt, dass ich ein Zeitmanagement brauche um im Leben Fuß zu fassen.

Weißt du noch, wie du mich vor dem Ausflug in den Belantis-Park geschützt hast, weil du wusstest dass mir schlecht werden würde? 
Du hast mich gelehrt, dass man auch mal Notlügen erfinden darf, wenn es somit
jemanden helfen kann.

Weißt du noch, wie wir mit dem Schlitten umgefallen sind?
Du hast mich gelehrt, dass es im Leben nicht immer um Kontrolle geht, sondern auch um Spaß und Unbeschwertheit.

Weißt du noch, wie du mit mir gemeinsam bis spät in die Nacht ein Geschichtsreferat ausgearbeitet hast, weil du gesehen hast wie verzweifelt ich war? 
Du hast mich gelehrt, dass man seine Bedürfnisse hinten anstellen kann, wenn man damit seine Liebsten unterstützen kann.

Weißt du noch wie du mich Tag für Tag neu verbunden hast, weil ich achtlos ohne Helm Fahrrad gefahren bin? 
Du hast mich gelehrt, dass man trotzdem lieben kann, auch wenn man eigentlich jeden Grund hat sauer zu sein.

Weißt du noch, wie du jedes Jahr um die gleiche Uhrzeit in mein Zimmer kamst, mit einer Kerze in der Hand und mir ein Ständchen gesungen hast?
Du hast mich gelehrt, was bedingungslose Liebe ist.

„Manchmal sind es die kleinsten Gesten, die den größten Raum einnehmen.“

-Love Letters to the dead

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